Deutsch  Englisch  Spanisch Geographie  Geschichte  Politik  Wirtschaft Mathematik Biologie

Chemie Informatik Physik Kunst Musik Darstellendes Spiel Sport Religion Philisophie


Deutsch

Das Fach Deutsch setzt die in der Sekundarstufe angelegten Fähigkeiten und Methoden des Deutschunterrichts fort. Es nutzt die erworbenen Kenntnisse und Handlungskompetenzen zu einem kompetenten Umgang mit allen Ausdrucksmöglichkeiten von Sprache. Dabei stehen Texte, schriftliche Formen sprachlicher Produktion im Vordergrund.

In unterschiedlichen Methoden setzen sich die Oberstufenschüler analytisch und beurteilend mit Sprache auseinander. Dies kann mittels einer sachlichen Außensicht, produzierend und reproduzierend, verfremdend, darstellend, einfühlend, … stattfinden. Strategien zur Interpretation werden erarbeitet.

Sprachliche Mittel, Stil, Codierungen werden erkannt, gedeutet und zum Textverständnis eingesetzt. Die Schüler lernen verschiedene Epochen und deren literarische Zeugnisse kennen und unterscheiden. Hier ergeben sich Verbindungen und gewollte Überschneidungen mit den Fächern Geschichte und Kunst sowie den Fremdsprachen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme im Fach Deutsch ist die Bereitschaft sinnentnehmend zu lesen, den gegebenen Raum zu selbstgesteuertem und individuellemArbeiten zu nutzen, sich mit weiterführenden und urteilenden Beiträgen in den Unterricht einzubringen.
Schüler kennen die Bewertungskriterien für ihre Arbeiten, bei Langzeitarbeiten werden die Kriterien zur Eigenkontrolle vorgelegt, teilweise auch gemeinsam festgelegt.

Neben dem üblichen Feedback durch Noten werden im Fachbereich Deutsch die Leistungen der Schüler auch in verschiedensten Präsentationen dargestellt

  • Bildungspläne Q und E Phase
  • Eingeführtes Buch: DEUTSCH KOMPETENT (Klett)
  • Weitere Buchempfehlungen: Deutsch in der Oberstufe. Schöning (enthält Überblich über Literaturgeschichte, bietet Arbeitstechniken und Methoden auch zum eigenständigen Erarbeiten oder Vertiefen, Vorbereitung auf das Abitur)

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Englisch

Auf der Weltkugel leben geschätzte 340 Millionen Menschen, deren Muttersprache Englisch ist. Für bis zu eine Milliarde Menschen ist Englisch die Zweitsprache. Darüber hinaus ist Englisch die Sprache der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Bildung und Musik. Ein Großteil der Veröffentlichungen in diesen Bereichen geschieht in englischer Sprache. Dies zeigt die Reichweite und die Bedeutung des Englischen als Verkehrssprache, als lingua franca, in unserer globalisierten Welt.

In der gymnasialen Oberstufe wird das Fach Englisch in Grund- und Leistungskursen unterrichtet. Thematisch wird die Sprache aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und beschränkt sich dabei nicht nur auf den britischen oder amerikanischen Sprachraum, sondern es werden im Unterricht exemplarisch verschiedene Themen der 'English-speaking cultures' behandelt. Zum Einsatz kommen nicht nur Sach- und literarische Texte (d.h. Romane und Kurzgeschichten) sondern auch Filmausschnitte, Songs, Comics, Gedichte usw.

Folgende Themenschwerpunkte gibt es zur Zeit an unserer Schule:

  1. Halbjahr 2. Halbjahr
E-Phase Growing Up South Africa
Qualifikationsphase (Q1) multicultural Britain/India (GK)
Shakespeare (LK)
Abi-Schwerpunkthema 1
Qualifikationsphase (Q2) Abi-Schwerpunkthema 2 The Media / Identity and Privacy

Die Abi-Schwerpunkthemen wechseln alle 2-3 Jahre. Für die nächsten Jahre sind folgende Themen von der Behörde festgelegt worden.

Abitur 2014:  The American South und Globalisation
Abitur 2015:  Globalisation und The American South
Abitur 2016:  Globalisation und Australia
Abitur 2017:  Australia und [noch nicht bekannt]

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Spanisch

¡Bienvenidos! - Willkommen!
Spanisch wird von ca. 400 Millionen Menschen auf vier Kontinenten gesprochen. Damit eröffnet diese Sprache den Lernenden vielfältige wirtschaftliche und kulturelle Möglichkeiten.

An unserer Oberstufe bieten u.a. mutterschprachliche Lehrkräfte Grundkurse in Spanisch als neu einsetzende und als fortgesetzte Fremdsprache an. Im ersten Fall erreichen die Schüler systematisch und handlungsorientiert mindestens das Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER).

Fortgeschrittene Schüler vertiefen die in der SEK I erworbenen Kenntnisse und erweitern sie bis zum Niveau B2/C1. Des weiteren erlernen sie die Beherrschung vieler unterschiedlicher Methoden. In der Einführungsphase wird dies anhand ausgewählter Themen exemplarisch erarbeitet. Nach Bekanntgabe der Abiturthemen werden die SchülerInnen mit Hilfe ihrer erworbenen Kompetenzen in der Qualifikationsphase gezielt auf die Abiturprüfung vorbereitet.

¡Hasta pronto! - Bis bald!

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Geographie

Presseinformation zum Thema "Virtuelles Wasser"
"Wie viel Wasser steckt in einer Jeans?"


Das Projekt „Virtuelles Wasser“ in der Oberschule Ronzelenstraße.

In der vergangenen Woche erfuhren zwei Geografie-Grundkurse der Oberschule an der Ronzelenstraße, dass 10.850 Liter Wasser für die Herstellung von einer Jeans und 140 Liter für eine fertige Tasse Kaffee benötigt werden.

Referent Benjamin Kuhlmann vom Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) erklärt den Schülerinnen und Schülern: „In afrikanischen Ländern, in denen wasserintensiver Kaffee angebaut wird, sterben jedes Jahr Menschen an Wassermangel."
Das Projekt „Virtuelles Wasser“ wurde vom biz in Kooperation mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Bremen entwickelt und wird vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa gefördert. Das Projekt ist ein Beitrag zur „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ und sensibilisiert Jugendliche für globale Zusammenhänge.

Die Jugendlichen erfahren, dass „Virtuelles Wasser" der Begriff ist, der angibt, welche Menge Wasser in einem Produkt enthalten oder zur Fertigung eines Produkts verwendet wird. 65 bis 70 Prozent des globalen Süßwasserverbrauchs können allein auf die Landwirtschaft zurückgeführt werden. Bei der Erzeugung von Fleisch ist nicht nur Trinkwasser für die Tiere notwendig, sondern auch die Bewässerung von Futterpflanzen. Die Bilanz des Wasserverbrauchs ist von Region zu Region zu unterschiedlich.
Der individuelle Wasserverbrauch von Konsumenten kann somit nicht nur am direkten Wasserverbrauch für Getränke, Duschen oder Autowaschen festgemacht werden. Er liegt im Bundesdurchschnitt bei 127 Liter pro Kopf und Tag. Ein Bundesbürger verbraucht darüber hinaus etwa 4.000 Liter „virtuelles Wasser“ am Tag. Und dieses Wasser wird häufig dort verbraucht, wo es besonders knapp ist.
Die Schüler des Geografiekurses sind erstaunt. „Ich bin Leistungssportler und dusche dreimal am Tag, aber dabei kommen doch niemals 4.000 Liter zustande“, meinte Felix und Björn ergänzte: „Diese Menge kann doch nur bei den vielen Golfplätzen in Spanien oder Griechenland entstehen!“

Das Projekt „Virtuelles Wasser“ begibt sich auf die Spuren dieses unglaublichen Wasserverbrauchs und beschäftigt sich mit Fragen wie: Wo kommt das Wasser her? Wo geht das Wasser hin? Wie ist das Wasser verteilt? In vier Kleingruppen erarbeiten die Jugendlichen anhand der Themenschwerpunkte Baumwolle, Nahrungsmittel, Tourismus und Wasser-Fußabdruck die Fragestellungen und geben ihr Wissen als Experten weiter an ihre Mitschüler im Plenum. Großes Erstaunen rief die Aussage hervor, dass 1 kg Rindfleisch 15.550 Litervirtuelles Wasser verbraucht, dass heißt ein Hamburger „kostet“ 2.400 Liter Wasser. „Hat man erst einmal diese Hintergründe des direkten und indirekten Wasserbrauchs verstanden, ist jetzt doch relativ klar, dass ich auf 4.000 Liter pro Tag komme, zumal ich gern Fast Food und Fleisch esse“, meinte Torsten.

„Und denkt mal an unsere Klamotten, Jeans, Pullover alles aus Baumwolle, was dabei an „virtuellem Wasser“ verbraucht wird!“, fasste Finja ihre Ergebnisse zusammen. „Aber wir können doch auch nicht nackt herumlaufen, irgendwo ist doch auch eine Grenze, oder?“ meinten Annika und Anna. Die Arbeitsergebnisse wurden kontrovers diskutiert, jeder Schüler wird seine eigenen Schlüsse ziehen müssen, wo er an Wasser sparen kann. Die Sensibilität wurde aber durch dieses Projekt geweckt.

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Geschichte

„Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern.“
Indira Gandhi


Am Ende der Gymnasialen Oberstufe soll für die Schüler die Studierfähigkeit stehen. Als Grundvoraussetzung hierfür gilt eine vertiefte Allgemeinbildung und ein sicheres Beherrschen von Methoden zum geistigen Arbeiten.  Der Geschichtsunterricht in der Oberstufe soll in einem großen Maße dazu beitragen, dass Schüler diese Voraussetzungen erlangen.

Der Oberstufenunterricht im Fach Geschichte zielt darauf ab, Entwicklungslinien und Gegenwartsbezüge zu historischen Geschehnissen und Prozessen aufzuzeigen. Es soll verdeutlicht werden, dass die  kritische Auseinandersetzung mit Vergangenheit und ihre Rekonstruktion als Geschichte eine notwendige Bedingung für die Sicherung und den Erhalt einer demokratischen Gesellschaft ist.
 Um diese Vorgabe möglichst umfangreich mit Leben zu füllen, ist eine Teilnahme an dem Vorhaben „Bremer Stadtforscher“ der Universität Bremen in Planung. In diesem Vorhaben sollen „Schülerinnen und Schüler … über die projektorientierte Auseinandersetzung mit Stadt(teil)-bezogenen Themen die Prinzipien und Werte demokratischer Mitwirkung an ihrem Wohnort erfahren können, zugleich aber auch Kompetenzen, Fragestellungen und Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennen lernen.“
Der Geschichtsunterricht in der Oberstufe unterscheidet sich somit von dem der Sekundarstufe I, in der die Epochen in chronologischer Reihenfolge von der Antike bis zur Gegenwart durchgenommen werden. Im Geschichtsunterricht der Oberstufe werden vielmehr problemorientierte Schwerpunktthemen, die in Einzelkursen unterrichtet werden, ausgewählt, in denen jeweils ein Gegenwartsbezug hergestellt wird.  Trotz einer nicht chronologisch vorgegebenen Reihenfolge werden die zeitlichen Inhaltsbereiche Altertum / Mittelalter und frühe Neuzeit / 19. Jahrhundert / 20. Jahrhundert behandelt. Hauptaugenmerk wird hierbei auf die deutsche und europäische Geschichte gelegt, außereuropäische Geschichte wird in mindestens einem Einzelkurs behandelt.

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Politik

„Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“
Winston Churchill

Der Unterricht im Fach Politik zielt zu allererst darauf ab, Schülerrinnen und Schüler zu befähigen,  politische Sachverhalte rational zu beurteilen und sich als mündige Bürger auf dem Boden des Grundgesetzes zu bewegen.  
Um dies zu gewährleisten:

  • findet in verstärktem Maße Projektunterricht statt.
  • werden alle im Fach Politik zu behandelnden Themen an den Vorgaben der Demokratie gemessen, bzw. mit diesen verglichen.

Die Themen leiten sich von den Handlungsfeldern Gesellschaft, Wirtschaft,  Staat und Internationale Politik ab.
http://www.lis.bremen.de/sixcms/media.php/13/POL_GyQ_2008.pdf

Die angebotenen Politikkurse erfüllen die geschichtlichen Auflagen. Sie können somit alternativ zu den in der Gymnasialen Oberstufe vier Halbjahre verpflichtenden Geschichtskursen angewählt werden.
In der E-Phase findet der Politikunterricht im Klassenverband statt.
Nach Belegung des Faches Politik in der Q-Phase, kann es als mündliches oder schriftliches  Prüfungsfach im Abitur gewählt werden.

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Wirtschaft

Die Medien übermitteln uns tagtäglich Nachrichten aus Deutschland und der ganzen Welt.
Häufig geht es in diesen Berichten um Schlagworte wie Steuerreform, Rentenreform, Finanzkrise, Globalisierung, Arbeitslosigkeit oder Konsum, hinter denen sich wirtschaftliche und politische Entscheidungen, Prozesse und Probleme verbergen, die jeden von uns betreffen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Unterricht im Fach Wirtschaftslehre dazu befähigt werden, sich kritisch mit den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft auseinander zu setzen und Stellung zu beziehen.

In der E-Phase werden die grundlegenden Aspekte der Wirtschaftsordnung sowie ihrer Akteure thematisiert. Hier wird ein inhaltlicher Schwerpunkt auf die Unternehmen gelegt, also die betriebswirtschaftliche Sichtweise eingenommen.
Die Betrachtung unterschiedlicher Marktformen, sowie die Thematisierung von Preisbildungsprozessen erfolgt dann in der Q-Phase 1.1. Im darauf folgenden Halbjahr (Q-Phase 1.2) werden die Geld- und Währungspolitik auf nationalen und internationalen Märkten bearbeitet. Es folgen in Q-2.1 die Auseinadersetzung mit Konjunkturverläufen, ihren Theorien und Analysen, sowie abschließend in Q-2.2 die globalen wirtschaftlichen Beziehungen und die Herausforderung für die Gestaltung der Globalisierung.

Wie sieht der Unterricht aus?

  • Wir arbeiten fächerübergreifend.
  • Wir arbeiten in selbstorganisierten Lernprozessen.
  • Wir befragen Experten und besichtigen Betriebe.
  • Wir führen wirtschaftliche Planspiele durch.
  • Wir nutzen den Einsatz ‚Neuer Medien’.
  • Wir nehmen an nationalen Schulwettbewerben teil.

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Mathematik

Keine andere Wissenschaft durchdringt und beeinflusst sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche so stark wie die Mathematik. Sie gehört zu den Schlüsselqualifikationen in vielen Berufen.
Wir möchten die als trocken und abstrakt empfundene Mathematik mit Leben füllen, indem wir anwendungsbezogene Problemstellungen aus unterschiedlichen Bereichen beläuchten.
Wir werden – angelehnt an den Rahmenplan der Gymnasialen Oberstufe – uns mit folgenden Fragestellungen beschäftigen in denen mathematische Methoden erforderlich sind:

Medizin
Wir erfolgt die Abbaugeschwindigkeit von Wirkstoffen im Körper?
(Das ist entscheidend für die richtige Dosierung eines Medikaments)
Chemie
Nach wie vielen Jahren ist der radioaktive Abfall einer bestimmten Menge von Plutonium bis zu 99% zerfallen?
Physik
Welche Arbeit ist notwendig, um einen Satelliten in eine bestimmte Umlaufbahn zu bringen?
Alltag
Fraktale Geometrie in der Natur.
Informatik
Wir verschlüssele ich eine Nachricht?
Sport
Lässt sich die Flanke im Fußball vorausberechnen? Wie werden Rennwagen aerodynamischer und Fahrräder und Helme windschnittiger?
Verkehr/Logistik
Wie kann man den Verkehrsfluss verbessern?
Wirtschaft
Wir groß sollte die Verpackung eines Produktes gewählt werden, so dass die größtmögliche Menge hineinpasst?
Finanzen
Welche Bank macht das günstigste Angebot?

Mathematik ist überall!
In vielen Bereichen von Technik, Wirtschaft und Wissenschaft aber auch im Alltag kommt man ohne Mathematik nicht aus.

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Biologie

Wie ist die Erde eigentlich entstanden?
Wie sind die ersten Lebewesen entstanden?
Wie hat sich Leben auf der Erde entwickelt und weiterentwickelt?
Woher kommen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Lebewesen?
Wie ist Leben organisiert? Wie leben Lebewesen verschiedener Arten zusammen?
Wie wird die Entwicklung der Menschheit, der Biosphäre und unseres ganzen Planeten weitergehen?

Die thematischen Schwerpunkte des Grundkurses sind:

Einführungsphase:

  • Ernährung, Stoffwechsel, Enzyme
  • Bau und Leistung von Zellen


Qualifikationsphase:

  • Ökofaktoren
  • Gene
  • Kommunikation (Nervensystem)
  • Evolution

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Chemie

Einführungsphase

  • Energie und Energieträger
  • Natur-und Kunststoffe

Chemie in der Qualifizierungsphase

Q1

  • Grundlagen des chemischen Gleichgewichts
  • Protolysegleichgewicht
  • Reaktionskinetik und Katalyse
  • Energetik
  • Elektrochemie

Q2

  • Aromatische Verbindungen
  • Kohlenhydrate
  • Aminosäuren, Peptide, Proteine
  • Fette und Seifen
  • Kunststoffe

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Informatik

Grundkurs
Wir möchten mit den Fach Informatik den Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die notwendige Orientierung in der Gesellschaft geben, die zunehmend von Kommunikations und Informationssystemen geprägt ist.
Außerdem werden im Studium und auf dem Arbeitsmarkt verstärkt fundierte informatische Kompetenzen erwartet.

Die Informatik beeinflusst unser Leben heute und in Zukunft, wie z.B. in der/im:

  • Kommunikation (Fernseher, Radio, CD’s, BlueRay, Telefon, Internet, Bücher und Zeitungen werden zunehmend digital bereitgestellt)
  • Mobilität (bei der Regulierung des Verkehrs)
  • Gesundheit (digitale Meßgeräte, computergestützte Diagnosen)
  • Sicherheit (digitale Fingerabdruck, E-Commerce)
  • Sport (Fehlstart-Analysen in der Leichtathletik, Computersimulationen helfen, durch die genaue Berechnung des Energiestoffwechsels der Muskulatur eines Leistunssportlers Unfälle zu vermeiden)
  • Alltag (Dank der Informatik verbraucht der Kühlschrank weniger Strom und die Waschmachine weniger Wasser. Als neue Herausforderung wird die Kommunikation und Abstimmung der unterschiedlichen Geräte miteinander bzw. aufeinander)
  • Wirtschaft (fast alle Branchen nutzen die Rechenkapazitäten unzähliger Computer)

Die Informatik braucht die Mathematik zunächst als Konstruktion präziser abstrakter Modelle. Daher setzen wir außer einem gewissen logischen Verständnis keine weiteren Vorkenntnisse voraus.
Das Fach ist im Wahlpflichtbereich angesiedelt und wird zweistündig unterrichtet.

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Physik

Physik - die Erforschung von Naturerscheinungen

  • Wie können wir Alltagserfahrungen beschreiben und mit Hilfe von Gesetzmäßigkeiten vorhersagen?
  • Wie können wir Bewegungen beschreiben?
  • Welchen Einfluss hat Radioaktivität auf unsere Umwelt?
  • Was bedeutet Induktion?


Die thematischen Schwerpunkte des Grundkurses sind:

Einführungsphase:

  • Mechanik, Impulse, Energie,
  • Radioaktivität und Kernenergie


Qualifikationsphase:

  • Grundlagen elektrischer und magnetischer Felder
  • Mechanische Schwingungen
  • Wellenoptik
  • Hauptsätze der Thermodynamik
  • Struktur der Materie
  • Mikroobjekte
  • Quantenphysik der Atomhülle

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Kunst

Mit der zunehmenden Präsenz des Bildes ist die Fähigkeit, sich bildlich dargestellte Zusammenhänge zu erschließen und ihnen Informationen zu entnehmen, “ein Bild zu lesen”, eine Schlüsselkompetenz um selbstbestimmt handlungsfähig zu bleiben.

Der Fachbereich Kunst stellt sich dieser Herausforderung,

  • indem er das Bild durch das anhaltende Anschauen aus der Flüchtigkeit vorbeiziehender Bilderströme herauslöst, als Bild sichtbar und bewusst wahrnehmbar macht.
    (→Wahrnehmungsförderung, →Bildreflexion durch Sprache)
  • indem er die Anregung der Vorstellungstätigkeit durch die Einbeziehung aller Sinne fördert und durch die Eröffnung kreativer Spielräume, Gelegenheit zur Umsetzung innerer Vorstellungsbilder bietet.
    (→Förderung der Vorstellungstätigkeit durch ein Lernen mit ‚Kopf, Herz und Hand, →Förderung der eigenen bildnerischen Ausdrucksfähigkeit)
  • indem er durch die Herstellung fachübergreifender Zusammenhänge (Be-)Deutungshorizont erweitert.
    (→Erschließung weiterer Zugangsmöglichkeiten und Vernetzung des Lernens)

Bildungsplan


Musik

„Die Musik aber ist der wichtigste Teil der Erziehung: Rhythmus und Töne dringen am tiefsten in die Seele und erschüttern sie am gewaltigsten“ (Platon)

Musik im unterrichtlichen Zusammenhang der Oberstufe stellt eine Möglichkeit dar, diese in ihrer ganzen Vielfalt als Bereicherung der persönlichen Erfahrungswelt zu erleben, zu empfinden und zu verstehen. Durch das Ineinandergreifen intellektueller, emotionaler und kreativer Aspekte eignet sich die Musik für die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit.

  • Kennenlernen musikalischer Analysemethoden
  • Kennenlernen von und Umgang mit bedeutsamen musikalischen Erscheinungsformen
  • Musikpraxis als integrativer Anteil des Unterrichts
  • Entwicklung von Aufnahmebereitschaft und Offenheit und Erziehung zur Kreativität
  • Vermittlung von Erfahrung, dass jeder mit Musik Gedanken und Empfindungen künstlerisch umsetzen kann

So soll der Musikunterricht dazu beitragen, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, bewusst am Musikleben ihrer Zeit teilzunehmen und positive Einflüsse auf das kulturelle und soziale Klima der Schule zu nehmen.

Bildungsplan


Darstellendes Spiel

„Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist, dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.“
William Shakespeare

Im Mittelpunkt des Faches „Darstellendes Spiel“ steht die Kunstform Theater in deren Ausübung und Entfaltung die Schüler verschiedene theatrale Gestaltungsmittel ausprobieren und einüben.
Bereiche wie Sprecherziehung, Kooperation in der Gruppe und nonverbale Kommunikation befähigen die Schüler dazu aktiv zuzuhören und im Spiel auf ihre Partner einzugehen.
Besondere Beachtung finden die Ausdrucksformen: Bewegung, Körperhaltung, Sprache und Gestik.

Neben kreativen Fähigkeiten zielt der Unterricht im Darstellenden Spiel darauf ab, soziale Kompetenzen  wie Urteils- und Kritikfähigkeit auszubilden und zu erweitern. 
Theoretische Exkurse zum Thema Kunstform Theater, so wie die Arbeit an selbstverfassten bzw. etablierten Szenen und Stücken befähigen die Schüler selbst ein Stück auszuwählen und auf die Bühne zu bringen. 
So führt dann die gemeinsame Arbeit zur öffentlichen Aufführung einzelner Szenen, Sketche oder eines ganzen Stückes.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Kurs „Darstellendes Spiel“:
Schüler müssen bereit sein, sich voll auf das Spiel einzulassen, denn neben vollem Körpereinsatz sind Gefühle und Gedanken  gefragt. Man muss bereit sein innere Grenzen zu überschreiten. Last but not least: Die Schüler müssen die Bereitschaft dazu mitbringen Texte auswendig zu lernen und sie öffentlich im Rahmen einer Rolle darzustellen. 

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Sport

Für wen könnte das Profil Sport an der Sportbetonten Schule Ronzelenstraße interessant sein?
 
Für Schülerinnen und Schüler,

  • die vielseitige sportliche Erfahrungen sammeln wollen
  • die sich einen vertieften Einblick in die Theorie und Praxis spezieller Sportarten verschaffen wollen
  • die eine sehr hohe körperliche Leistungsbereitschaft zeigen
  • die bereit sind sich mit unterschiedlichen Themen der Sporttheorie auseinander zusetzen
  • die sich mit unterschiedlichsten beruflichen Perspektiven des Sports beschäftigen (Studium, Management, Journalismus, Rehabilitation, Prävention, Vereinsarbeit)

Ausgewählte Projektthemen:

  • Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Präsentation einer Studienfahrt
  • Bewegungslernen und Ernährung im Grundschulalter
  • Trainingslager zur theoretischen, praktischen und methodischen Vorbereitung auf die Abiturprüfung

Typische Fragestellungen der Profilfächer:
Sport – Wie bereitet man sich auf einen Sportwettkampf vor?, Mit welchen Bewegungsangeboten fördert man die koordinative Entwicklung?, Wie leite ich eine Sportgruppe?, Welche Auswirkungen hat regelmäßiges Sporttreiben auf den menschlichen Körper?, Wie kommen Sportler an ihre Leistungsgrenzen?

Pädagogik – Hilft Sport dabei Aggressionen abzubauen?, Inwieweit liefert der Sport einen Beitrag zur Förderung von Eigenverantwortlichkeit, Rücksichtnahme und Teamfähigkeit?, Welche gesellschaftlichen Bedingungen sind notwendig, um Sport für alle möglich zu machen?

Ernährungslehre – Warum gibt es übergewichtige Kinder?, Wie kann man ihnen helfen?, Wie ernährt man sich während eines Triathlons?, Welche Nahrungsmittel sind im langfristigen Trainingsaufbau unentbehrlich?

Sportstätten

Sporthallen und Außenanlagen Universität Bremen
Sporthalle der Sportbetonten Schule Ronzelentraße und
Sportanlagen Eiche-Horn

Bildungsplan


Religion

„Es gibt viele Religionen, aber nur eine Moral“
John Ruskin


Gibt es einen Gott? Gibt es mehrere Götter? Gibt es gar keinen Gott?
Dies sind die motivierenden Fragen, die am Anfang, im Mittelteil und am Ende unseres Kurses stehen. Davon ausgehend betrachten wir, welche unterschiedlichen Religionen sich in verschiedenen Kulturen ausgebildet haben, welches Menschenbild vertreten wird und wie sich dies auf die ethischen und moralischen Grundzüge ausgewirkt hat. Einen Streifzug durch die geschichtliche/gesellschaftliche Entwicklung verschiedener Religionen (Judentum, Christentum, Islam, Bahai, Voodoo, Hinduismus und Buddhismus) machen wir über die Erstellung von Skulpturen, die am Ende eines Kurses in Form einer Ausstellung in der Schule präsentiert werden. Und dann bleiben da immer noch die o.g. Grundfragen, die wir (ungewöhnlich für den schulischen Hintergrund) nie beantworten werden, an denen wir aber immer wieder in Diskussionen geraten. In denen wir u.a. aus den verschiedensten Perspektiven Religion kritisch hinterfragen und Sinn und Zweck von Religionen erörtern. Ziel dieses Unterrichts ist es, jedem Schüler (ob Atheist oder gläubig) mehr Wissen, mehr Interesse und mehr Vergleichsmöglichkeiten im Rahmen religiöser Gegenwartsthemen zu vermitteln. Denn Wissen ist Macht und nichts wissen macht eine ganze Menge.

SCHULTERMINE

Schul-Sportfest auf dem Uni-Sportplatz   am 4.9.17 ab 8:30 Uhr

Elternsprechtage                                          am 13.11.17 von 17-21 Uhr und am 14.11.17 von 9-13 Uhr 

Weihnachtsbasar                                       am 24.11.17 

Hier geht es zur Jahresübersicht

SPORTLICHE VERANSTALTUNGEN

Bundesjugendspiele 

     4. September 2017

JtfO Bundesfinale in Berlin

     17.-21. September 2017

JtfO Bundesfinale Mädchenfussball in Bad Blankenburg 

     17.-20. September 2017

 

 

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